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Martin Gottschalk
Martin Gottschalk
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Freitag, 04.09.2015 11:20

Energiewende und Elektromobilität für die Zukunft

Der Ausbau der Energie-Eigenerzeugung aus regenerativen und ‎energieeffizienten Anlagen zu einer tragenden Säule des ‎Unternehmens ist einer der zentralen Punkte der ‎Unternehmensstrategie der REWAG. Die erste Zielsetzung Anfang ‎‎2014 sah vor, den Anteil eigenerzeugten regenerativen Stroms bis ‎‎2020 auf 40 Prozent zu steigern. „Dieses Ziel haben wir bereits ‎erreicht“, so REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes am Freitag, ‎‎4. September, im Rahmen einer Pressekonferenz. „Wenn alle ‎gekauften Anlagen ab 2016 voll einspeisen, wird der Anteil an ‎regenerativer Eigenerzeugung bei rund 43 Prozent liegen, der ‎gesamte Anteil an eigenerzeugter Energie, also inklusive ‎konventioneller Erzeugung (zum Beispiel durch Blockheizkraftwerke), ‎bei über 50 Prozent.“ ‎

Ausbau der Eigenerzeugung
Die weitere Planung sieht so aus, dass die REWAG bis 2020 ‎mindestens 50 Prozent der Privathaushalte mit eigenerzeugter ‎regenerativer Energie versorgen kann und der Anteil der ‎Eigenerzeugung insgesamt auf über 80 Prozent ansteigt. „Auch in den ‎Jahren nach 2020 werden wir verstärkt in den Ausbau der  ‎Eigenerzeugung investieren“, sagt der REWAG-Vorstand. Allein in ‎den Jahren 2013 bis 2016 verdreifacht sich der Anteil der ‎Eigenerzeugung von 17 Prozent auf 51 Prozent, der Anteil an ‎regenerativer Erzeugung steigt von 16 auf 43 Prozent. ‎
Der Schwerpunkt der Eigenerzeugung liegt bei der REWAG nach wie ‎vor beim Ausbau der Windkraftanlagen und im Bereich der ‎dezentralen Erzeugung beim Ausbau der Blockheizkraftwerke. Dafür ‎wird die REWAG bis 2020 rund 100 Millionen Euro investieren. Mehr ‎als die Hälfte des Investitionsvolumens wird bis Ende 2015 eingesetzt ‎worden sein. Seit Anfang 2014 wurden rund 20 Projekte in dem ‎Bereich realisiert. ‎

Energieeffizienz
Die Energiewende beinhaltet mehr als den Ausbau der regenerativen ‎Anlagen. Die REWAG setzt verstärkt auch auf das Thema ‎Energieeffizienz. „Wir sehen uns in der Verantwortung, unsere ‎Kunden bei ihrer ganz persönlichen Energiewende zu unterstützen“, ‎erklärt Hermes. „Jeder Kunde kann mit teilweise sehr einfachen ‎Maßnahmen seine Kosten erheblich senken, dabei Geld sparen und ‎gleichzeitig  der Umwelt etwas Gutes tun.“ Die kompetenten ‎Energieberater der REWAG helfen hier gerne weiter. Von der für ‎REWAG-Kunden kostenlosen Kurzberatung im Kunden-Center bis hin ‎zum ausführlichen kostenpflichtigen Beratungspaket ist für jeden ‎etwas dabei. Darüber hinaus gibt es auf der Homepage des ‎Energieversorgers einen Online-Shop mit vielen energiesparenden ‎Produkten. Im Kundenmagazin des Energieversorgers (fluxx) und auf ‎der Homepage findet man viele nützliche und für jedermann ‎umsetzbare Energiespartipps. Das, was der Privatkunde im Kleinen ‎zur Energiewende beitragen kann, können Geschäftskunden in den ‎Unternehmen im großen Stil. „Für unsere Geschäftskunden sehen wir ‎uns als Partner, der mit Kompetenz und Know-How unterstützt. Wir ‎ermitteln mit dem Kunden, wo stecken Energiefresser, wohin ‎entschwindet Heizungswärme, wo können Energieverluste minimiert ‎und Energieeffizienz optimiert werden. Wir entwickeln zusammen mit ‎dem Kunden ein maßgeschneidertes Konzept und kümmern uns um ‎die Umsetzung.“ Auch die seit 2015 gesetzlich vorgeschriebenen ‎Energie-Audits für Unternehmen bietet die REWAG ihren Kunden an. ‎

Elektromobilität ‎
Beim Thema E-Mobilität sind Energieeffizienz und Nachhaltigkeit die ‎entscheidenden Faktoren ‎für die REWAG. Aus den E-Ladestationen ‎der REWAG kommt deshalb 100-prozentiger Ökostrom. „Neben der ‎Lösung zum oft zitierten Henne-Ei-Problem war es uns wichtig, dass ‎aus unseren Ladesäulen ausschließlich Naturstrom fließt. Nur so kann ‎man eine CO2-neutrale Mobilität garantieren“, erläutert Hermes. Die ‎ersten E-Ladesäulen sind installiert. So können die Kunden bereits in ‎den Parkhäusern Petersweg und am Dachauplatz, beim Donau-‎Einkaufszentrum, bei der Sparkasse Lilienthalstraße und am ‎Parkplatz Mitte im Markt Lappersdorf ihre Elektroautos laden. Bis ‎Ende September gibt es weitere Stationen in der Tiefgarage am ‎Theater, am Ernst-Reuter-Platz und am Arnulfsplatz. Bis Ende 2015 ‎werden in der Region Regensburg bis zu 18 Ladesäulen installiert ‎sein. „Durchschnittlich haben wir von April bis August rund 120 ‎Ladungen monatlich verzeichnet. Es wurden 4.210 Kilowattstunden ‎Ökostrom entnommen. Gemessen am durchschnittlichen CO2-‎Ausstoß bei PKWs von 150g/km macht das eine CO2-Einsparung von ‎‎4,8 Tonnen“, berichtet der REWAG-Vorstand. ‎

Bequem, fair und CO2-neutral
‎REWAG-Kunden laden bequem über eine Scheck-Karte. Der ‎Energieversorger bietet ‎zudem ein günstiges Preis-Modell für das ‎Laden an den zukünftigen Stationen in Stadt und Landkreis: Für den ‎Ladevorgang wird lediglich der reine Arbeitspreis berechnet ‎‎– ein ‎Grundpreis fällt nicht an. Die einzelne Kilowattstunde liegt bei äußerst ‎attraktiven 24,52 ‎Cent je Kilowattstunde (brutto). „Die Ladestrom-‎Karte garantiert den REWAG-Kunden eine Kilowattstunden-‎genaue ‎Abrechnung ohne einen zusätzlichen Grundpreis“, erklärt Hermes. ‎‎„Die Kunden zahlen also ‎nur das, was sie auch wirklich verfahren. Ein ‎solch faires Abrechnungssystem stellt im ‎deutschlandweiten Markt die ‎Ausnahme dar, da in der Regel nach teureren Stundenpreisen ‎‎abgerechnet wird.“‎ Auch Kunden anderer Versorger und ‎Durchreisende können die Ladesäulen nutzen. Diese ‎‎‚tanken‘ einfach ‎mittels einer SMS zu einem fixen Preis pro Stunde oder über die ‎Systeme von europaweit tätigen eRoaming-‎Partnern. ‎