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Martin Gottschalk
Martin Gottschalk
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Freitag, 04.09.2015 11:21

Neue Trinkwasserpreise zum 1. Oktober 2015

Die REWAG passt zum 1. Oktober 2015 ihre Trinkwasserpreise für ‎das Stadtgebiet Regensburg, die Ortsteile Kareth und Rehtal des ‎Marktes Lappersdorf, die Gemeinde Zeitlarn und die Marktgemeinde ‎Donaustauf – ohne die Ortsteile Sulzbach a.d. Donau, Dachsberg und ‎Hammermühle – an. Der Verbrauchspreis in Regensburg, ‎Lappersdorf und Zeitlarn steigt um 20 Cent netto (21 Cent brutto) je ‎‎1.000 Liter Trinkwasser. In Donaustauf steigt er entsprechend um 14 ‎Cent netto (15 Cent brutto). Der Preis für die Gemeinde Tegernheim ‎bleibt unverändert. Im bundesdeutschen Vergleich gehört die REWAG ‎auch nach der Anpassung zu den günstigsten Versorgern. Im ‎Vergleich zu den fünf größten Städten Bayerns schneidet die REWAG ‎weiterhin am besten ab: Würzburg, Augsburg, München und Nürnberg ‎haben – gemessen an einem haushaltsüblichen Verbrauch – deutlich ‎höhere Preise.‎
Um eine sichere und zuverlässige Trinkwasserversorgung zu ‎gewährleisten, auch in Spitzenzeiten wie langen Hitzeperioden, ist ein ‎erheblicher technischer Aufwand erforderlich. Das beginnt bei der ‎Wassergewinnung, geht über die Aufbereitung bis zum Transport, der ‎über Leitungen direkt zum Verbraucher führt. Der REWAG-‎Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes wies in einer Pressekonferenz am ‎‎4. September 2015 auf die großen Investitionen hin, die für den Erhalt ‎der hohen Trinkwasserqualität in Regensburg notwendig sind: „Mit der ‎Preisanpassung geht es uns vor allem darum, die herausragende ‎Qualität unseres Trinkwassers langfristig sicher zu stellen. Durch die ‎Sanierung von Trinkwasserspeichern, Maßnahmen zum ‎Hochwasserschutz, aber auch die Erneuerung und Verstärkung ‎unseres Leitungsnetzes sorgen wir dafür, dass die Versorgung mit ‎Trinkwasser der REWAG zukunftsfähig bleibt. Dazu werden wir ‎alleine in diesem Jahr etwa 7,5 Millionen Euro investieren.“ Wenn ab ‎dem 1. Oktober 2015 ein Liter Trinkwasser der REWAG rund 0,2 Cent ‎kostet, dann ist das ein Trinkwasserpreis, der deutlich gewinnt, ‎vergleicht man ihn mit den 71 Cent pro Liter für ein handelsübliches ‎Mineralwasser. Darüber hinaus ist Trinkwasser das am besten ‎kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Dafür sorgen die strengen ‎Vorgaben der Trinkwasserverordnung. 1.700 Kontrollen pro Jahr im ‎REWAG-eigenen Labor und durch ein Fremdlabor belegen, dass die ‎geforderten Grenzwerte im Regensburger Trinkwasser stets mit ‎absoluter Sicherheit eingehalten beziehungsweise weit unterschritten ‎werden. ‎

Musterrechnung
Der Verbrauchspreis ändert sich auf 1,48 Euro brutto pro 1.000 Liter ‎Trinkwasser. Im Stadtgebiet Regensburg, in Lappersdorf und in ‎Zeitlarn bleiben die Grundkosten unverändert. Dadurch ergeben sich ‎für einen durchschnittlichen Haushalt mit zwei Personen und einem ‎Wasserverbrauch von 90 Kubikmetern pro Jahr monatliche ‎Mehrkosten von 1,61 Euro. Also 19,26 Euro im Jahr. ‎
In der Marktgemeinde Donaustauf gilt nun erstmals ein ‎Bereitstellungspreis je Wohn- bzw. Gewerbeeinheit von 1,64 Euro ‎brutto pro Monat. Der Verrechnungspreis dagegen verringert sich bei ‎haushaltsüblichen Zählern auf monatlich 3,01 Euro brutto. Ein ‎durchschnittlicher Haushalt mit zwei Personen und einem ‎Wasserverbrauch von 90 Kubikmetern pro Jahr hat so monatliche ‎Mehrkosten von 1,75 Euro. Also 21,06 Euro im Jahr. Für die seit der ‎Übernahme des Leitungsnetzes durch die REWAG im Jahr 2005 ‎konstant gebliebenen Wasserpreise in Donaustauf gelten damit ab 1. ‎Oktober die identischen Tarife zum Stadtgebiet Regensburg, ‎Lappersdorf und Zeitlarn.‎

Das REWAG-Trinkwasser  ‎
Die REWAG versorgt rund 170.000 Menschen mit gut elf Millionen ‎Kubikmetern Trinkwasser pro Jahr und garantiert, dass das ‎Trinkwasser bis zum Wasserzähler chemisch und bakteriologisch ‎einwandfrei ist. REWAG-eigene Tests, die über die Anforderungen der ‎aktuellen Trinkwasserverordnung hinausgehen, stellen sicher, dass mit ‎dem REWAG-Trinkwasser  immer ein gesundes und sicheres ‎Lebensmittel zur Verfügung steht. Das REWAG-Trinkwasser ist hartes ‎Wasser. Konkret hat es einen Wert von 17 Grad deutscher Härte ‎‎(17°dH) und fällt damit knapp in den Härtebereich „hart“.  Für den ‎Menschen ist das gut. Denn die Bestandteile von Kalk im Wasser – ‎Calcium, 90 Milligramm pro Liter (mg/l), und Magnesium, 19 mg/l – sind ‎für den Konsumenten lebenswichtige Mineralstoffe. Sie dienen zum ‎Beispiel dem Aufbau von Knochen und Zähnen und sind für den ‎Energiestoffwechsel unerlässlich. Mehr Infos zum Trinkwasser und ‎viele Tipps zum Wassersparen gibt es auf www.rewag.de