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Martin Gottschalk
Martin Gottschalk
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Dienstag, 17.11.2015 12:04

REWAG Energiesparprämie für mehr ‎Energieeffizienz

Mit der Energiewende wurden in ‎Deutschland 2011 sehr ehrgeizige Ziele gesteckt. Bis zum Jahr 2050 ‎soll die Energieversorgung nahezu vollständig aus erneuerbaren ‎Energien erfolgen. Weitere Pläne sind  die Senkung des ‎Primärenergiebedarfs und die Steigerung der Energieeffizienz. ‎‎„Gerade in einer prosperierenden Stadt wie Regensburg ist es von ‎immenser Bedeutung, dass diese Ziele in allen Bereichen des Lebens ‎und vor allem auch des Arbeitens von der Stadt und den Menschen ‎vorangetrieben werden“, so Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. ‎‎„Wir haben daher zusammen mit der Energieagentur Regensburg ‎und in enger Abstimmung – vor allem mit der REWAG – ein Konzept ‎für Energieförderprogramme entwickelt. Die Energiesparprämie der ‎REWAG ist ein Bestandteil daraus.“ ‎

Förderprogramm „Regensburg effizient“‎
Im Rahmen des Förderprogramms „Regensburg effizient“ stellt die ‎Stadt Regensburg Mittel zur Verfügung, die zu einer möglichst großen ‎Reduzierung des CO2-Verbrauchs führen sollen. Es soll darüber ‎hinaus auch Anstoß für eigene Bemühungen der Regensburger ‎Bürgerinnen und Bürger geben, den Energieverbrauch zu senken und ‎mehr Effizienz zu erreichen. „Das Förderprogramm gliedert sich in ‎verschiedene Bereiche“, erläutert Rudolf Gruber, Leiter des ‎Umweltamts der Stadt Regensburg. „Es werden Bürgerberatungen ‎angeboten, es gibt einen Zuschuss für energetische ‎Quartierskonzepte, wir werden die Anschaffung von Elektroautos bei ‎Taxiunternehmen unterstützen und wir möchten den ‎Regensburgerinnen und Regensburgern Förderungen für die ‎Modernisierung der Heiztechniken, der Beleuchtung oder den ‎Austausch veralteter Haushaltsgeräte anbieten.“ ‎

Energiesparprämie für Haushaltsgeräte
Die REWAG gibt den Startschuss und belohnt den Austausch ‎Energie fressender Haushaltsgeräte durch sparsamere Modelle jetzt ‎mit einer Energiesparprämie in Höhe von 50 Euro. „Wir möchten den ‎Menschen die Entscheidung für den Kauf besonders effizienter ‎Geräte erleichtern“, erklärt REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf ‎Hermes. „Durch die daraus resultierende Senkung des ‎Stromverbrauchs übernehmen sie genau wie wir Verantwortung für ‎einen nachhaltigen Umgang mit Energie, leisten einen aktiven Beitrag ‎zum Umweltschutz und schonen ihren Geldbeutel.“ Gefördert wird die ‎Erst- oder Ersatzbeschaffung von Kühlschränken, Gefriergeräten, ‎Waschmaschinen und Trocknern der Energieeffizienzklasse A+++.  ‎Alle Informationen und den Antrag zum Förderprogramm findet man ‎unter Strom / Förderprogramme. ‎

Energieeffizienz bei der REWAG ‎
Die REWAG geht die Energiewende von verschiedenen Seiten an. Als ‎Energieversorger setzt sie auf ökologisch orientierte Eigenerzeugung, ‎Energieeffizienz und auf Nachhaltigkeit. Beim Thema Energieeffizienz ‎spielt Beratung eine wichtige Rolle.  Kompetente Energieberater ‎bieten für REWAG-Kunden von der kostenlosen Kurzberatung bis hin ‎zum ausführlichen kostenpflichtigen Beratungspaket für jeden das ‎richtige Angebot. Auf der Homepage des Energieversorgers gibt es ‎einen Online-Shop mit vielen energiesparenden Produkten. Im ‎Kundenmagazin fluxx und auch auf der Homepage findet man für ‎jedermann umsetzbare Energiespartipps. Das, was der Privatkunde ‎im Kleinen zur Energiewende beitragen kann, können ‎Geschäftskunden in den Unternehmen im großen Stil. „Für unsere ‎Geschäftskunden sehen wir uns als Partner, der mit Kompetenz und ‎Know-How unterstützt. Wir ermitteln mit dem Kunden, wo stecken ‎Energiefresser, wo können Energieverluste minimiert und ‎Energieeffizienz optimiert werden. Wir entwickeln ein ‎maßgeschneidertes Konzept und kümmern uns um die Umsetzung“, ‎sagt Olaf Hermes. „Bei vielen Geschäftskunden haben wir bereits ‎BHKWs errichtet, die eine umweltschonende Energieversorgung ‎gewährleisten, Primärenergie einsparen und oftmals den kompletten ‎Strom- und Wärmebedarf abdecken.“ Auch die seit 2015 gesetzlich ‎vorgeschriebenen Energie-Audits für Unternehmen bietet die REWAG ‎ihren Kunden an. 
‎Die REWAG legt ihren Fokus seit Anfang 2014 verstärkt auf den Ausbau erneuerbarer und energieeffizienter Erzeugungsanlagen. ‎‎„Wenn alle Anlagen 2016 voll einspeisen, wird der Anteil an ‎regenerativer Eigenerzeugung bezogen auf Privathaushalte bei rund ‎‎43 Prozent liegen, der gesamte Anteil an eigenerzeugter Energie, also ‎inklusive konventioneller Erzeugung (zum Beispiel durch ‎Blockheizkraftwerke), bei über 50 Prozent.“ Bis 2020 sollen ‎mindestens 50 Prozent mit eigenerzeugter regenerativer Energie ‎versorgt werden, der Anteil der Eigenerzeugung insgesamt über 80 ‎Prozent betragen. „Der Schwerpunkt liegt nach wie vor beim Ausbau ‎der Windkraft. Bei der dezentralen Erzeugung liegt der Schwerpunkt ‎auf der Errichtung von Blockheizkraftwerken. Wir betreiben weit über ‎‎20 solcher Anlagen und planen für 2016 mit einer Stromerzeugung ‎von über 60 Millionen Kilowattstunden“, berichtet Olaf Hermes. ‎
Auch die Elektromobilität ist ein Baustein beim Thema ‎Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Bis Ende 2015 werden rund 18 ‎Ladesäulen errichtet. „Aus unseren E-Ladestationen kommt 100-‎prozentiger Ökostrom. Nur so kann man eine CO2-neutrale Mobilität ‎garantieren“, erläutert Hermes. Die ersten E-Ladesäulen sind in den ‎Parkhäusern Petersweg und Dachauplatz, in der Tiefgarage am ‎Theater, am Ernst-Reuter- und am Arnulfsplatz, beim Donau-‎Einkaufszentrum, bei der Sparkasse Lilienthalstraße, am Köwe-‎Center, am Lehrerparkplatz in Neutraubling und in Obertraubling ‎sowie am Parkplatz Mitte im Markt Lappersdorf installiert. ‎