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Freitag, 30.01.2015 08:34

REWAG positioniert sich für die Zukunft

Der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes stellte die ‎neue Strategie des Energiedienstleisters in einer öffentli‎chen Sitzung des Regensburger Stadtrats vor.‎

Am Donnerstag, 29. Januar 2015, hat der Vorstandsvorsitzende ‎der REWAG, Diplom-Ökonom Olaf Hermes, die neue, langfris‎tig ausgelegte Strategie des Versorgers vor dem Regensburger ‎Stadtrat vorgestellt. Damit kam Oberbürgermeister Joachim ‎Wolbergs dem Wunsch der Öffentlichkeit und einzelner Stadträte nach, die strategische Ausrichtung der REWAG künftig öffentlich zu präsentieren und im Plenum diskutieren zu lassen. ‎

‎„Die Energiewende ist gesamtgesellschaftlich zu sehen und hat ‎die Aufgabenstellung für die Energieversorger neu definiert. Die ‎REWAG hat sich dieser Herausforderung gestellt und sich für ‎die Zukunft strategisch sinnvoll aufgestellt“, so Oberbürgermeis-‎ter Joachim Wolbergs. ‎

‎„Wir als kommunales Unternehmen bringen die Energiewende ‎in Regensburg und der Region voran und möchten dabei nicht ‎nur offen kommunizieren, warum und wie wir was tun, sondern ‎auch Vorteile aus der Energiewende für unsere Kunden ziehen“, ‎erklärte Hermes. Die Energiewende müsse sich zudem im ‎Dreieck Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Bezahlbar‎keit bewegen. „Dafür ist eine langfristige Strategie notwendig, ‎um für die Aufgaben der Zukunft in einem sich stetig ändernden ‎Marktumfeld gut gerüstet zu sein.“ Gemeinsam mit den Mitar‎beitern und den Führungskräften haben die REWAG-Vorstände ‎Olaf Hermes und Peter Wolfrum eine strategische Neuausrich‎tung entwickelt, die beispielsweise auch die Aufbauorganisation ‎des Unternehmens neu strukturiert, um noch effizienter und ‎kostenbewusster agieren zu können.‎

Energie-Eigenerzeugung als tragende Säule
Einer der zentralen Punkte der neuen Strategie ist der Ausbau ‎der Energie-Eigenerzeugung aus regenerativen und energieeffizienten Anlagen zu einer tragenden Säule des Unternehmens. ‎Insgesamt sah die Anfang 2014 formulierte Zielstellung der ‎REWAG vor, den Anteil selbst erzeugten regenerativen Stroms ‎für Privathaushalte bis zum Jahr 2020 von ‎ursprünglich etwa ‎zehn Prozent auf vierzig Prozent zu steigern. „Dieses Ziel haben ‎wir bereits jetzt erreicht“, berichtete Hermes dem Stadtrat. Das ‎Unternehmen realisierte alleine 2014 rund 20 Projekte in diesem ‎Bereich und konnte damit im vergangenen Jahr die Menge des ‎ab 2016 eigen erzeugten Stroms um 103.000 Megawattstunden ‎steigern. „Wenn man die Windparks, die wir 2014 gekauft haben ‎und die bis 2016 ans Netz gehen sollen, mit einrechnet, ‎kommen wir auf knapp 50 Prozent eigen erzeugter Energie ‎bezogen auf den Privatkunden-Absatz“, so der REWAG-‎Vorstandsvorsitzende weiter. Dafür investiert das Unternehmen ‎bis 2020 über 100 Millionen Euro. Die Windenergie ist im ‎Erzeugungsportfolio der REWAG von zentraler Bedeutung. Mit ‎dem Kauf beziehungsweise der Beteiligung an vier Windparks ‎im vergangenen Jahr steigt die Menge an selbst erzeugter ‎Windenergie ab 2016 insgesamt auf ‎fast 116 Millionen Kilowattstunden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die dezentrale ‎Wärmeerzeugung mit Blockheizkraftwerken (BHKWs), in denen ‎Strom und Wärme äußerst effizient erzeugt werden.‎
Neben der regenerativen Eigenerzeugung seien außerdem Investitionen im Bereich der ‎Trinkwasserversorgung geplant, um ‎die hohe Qualität des REWAG-Trinkwassers auch ‎zukünftig sicherzustellen. Dazu nannte Olaf Hermes unter anderem den ‎Hochwasserschutz, ‎den Ausbau zusätzlicher Brunnen zur Reduzierung des Chlorid-Gehalts und neue ‎Gewinnungsgebiete. ‎

Energieeffizienz, Kunden-Center und Elektromobilität
‎2015 steht eine noch stärkere Kundenorientierung im Fokus. ‎Kundennähe kann insbesondere der regionale ‎Energieversorger ‎leisten. „Diesen Vorteil gegenüber externen Anbietern wollen wir ‎nutzen und ausbauen“, erklärte Olaf Hermes. Gerade im ‎Privatbereich bestehen große Potenziale zur Energie- und ‎‎Kosteneinsparung – mit einer spürbaren Entlastung für den ‎Geldbeutel des ‎Verbrauchers.‎ Daher will die REWAG die Beratungsangebote – gerade ‎im Bereich der Energieeffizienz – aus‎bauen. ‎

Dafür denkt das Unternehmen auch über einen neuen Standort ‎für sein Kundencenter ‎nach, um den Kunden die Beratung und ‎weitere Serviceleistungen noch näher bringen zu können.‎ Ge-‎plant sind zudem Ladestationen für Elektro-Autos und E-Bikes in ‎der Stadt Regensburg, um das Thema ‎E-Mobilität voranzubringen.‎
‎„Das Thema Energieeffizienz wird uns in den nächsten Jahren ‎aber weiter stark beschäftigen“, so ‎Hermes. „Wir arbeiten im Be‎reich der Forschung eng mit der Ostbayerischen Technischen ‎Hochschule Regensburg (OTH) und anderen ‎Forschungsein-‎richtungen zusammen, um die Effizienz und Nachhaltigkeit in der ‎Energieerzeugung in Zukunft ‎zu steigern.“‎
Im vergangenen Jahr hatte die REWAG eine Befragung zur ‎Marke „REWAG“ in Auftrag gegeben. Die aus der Untersu-‎chung gewonnenen Erkenntnisse haben gezeigt, wo das Un-‎ternehmen in der Außenwirkung seine Stärken hat und wo es ‎sich besser positionieren kann. Auch diese Aufgabe werden die ‎Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der REWAG lösen.‎