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Dienstag, 28.07.2015 15:31

REWAG und Markt Lappersdorf eröffnen Elektroladesäule

Foto REWAG, Nachdruck frei.‎ REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner und Bürgermeister Christian Hauner bei der Eröffnung ‎der Elektroladesäule. In der Mitte Wolfgang Wegmann, Agenda-21-Beauftragter Markt Lappersdorf.‎

 

Als erste Gemeinde im Landkreis Regensburg nimmt der Markt Lappersdorf eine Elektroladestation der REWAG in Betrieb. Mit der bisher fünften Ladesäule kommt der Energiedienstleister seinem Ziel, 2015 insgesamt bis zu 18 Elektroladesäulen in der Stadt Regensburg und dem Landkreis aufzustellen, wieder einen Schritt näher.

Am Dienstag, den 28. Juli 2015, eröffneten der Erste Bürgermeister des Marktes Lappersdorf Christian Hauner und der REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner die erste Elektroladesäule der Gemeinde. Die Ladesäule, die mit 100 Prozent Ökostrom von der REWAG versorgt wird, steht am Parkplatz in Lappersdorf-Mitte. Bereits 2012 hatte die REWAG zusammen mit der Marktgemeinde eine Elektroladestation für E-Bikes in Betrieb genommen.

Bürgermeister Christian Hauner sieht in der Errichtung der Ladestation eine entscheidende Weichenstellung: „In Zukunft werden wir über das Thema Mobilität neu nachdenken müssen. Dafür ist es wichtig, den Bürgern die entsprechenden Angebote zu machen und Anreize zu schaffen. Wir freuen uns, als erste Gemeinde im Landkreis hier eine Vorreiterrolle in Sachen E-Mobilität einnehmen zu können. Mit der REWAG haben wir einen Partner gefunden, der dafür die Infrastruktur und das Know-how bereitstellt.“ „Wir möchten das ‚Henne-Ei-Prinzip‘ auflösen und es den Kunden so bequem wie möglich machen, auf Elektromobilität zu setzen“, ergänzt REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner. „Denn da, wo es keine Ladeinfrastrukturgibt, werden sich die Menschen keine Elektrofahrzeuge anschaffen. Deshalb werden wir bis Ende September weitere fünf Stationen, unter anderem in der Tiefgarage am Bismarckplatz, am Ernst-Reuter und am Arnulfsplatz in Regensburg, errichten.“

Die Marktgemeinde ist Eigentümer der Ladesäule und hat etwa 14.000 Euro in diese Infrastruktur-Maßnahme investiert. Die REWAG ist – über einen Dienstleistungsvertrag – Betreiber der Ladesäule. Die Abgabe des Ladestroms wird an die Ladesäulennutzer durch die REWAG verrechnet.

Beim Thema E-Mobilität sind Energieeffizienz und Nachhaltigkeit die entscheidenden Faktoren ‎für die REWAG. Aus den E-Ladestationen kommt 100-prozentiger Ökostrom. So wird eine CO2-neutrale Mobilität garantiert. An den E-Säulen können ‎REWAG-Kunden bequem über eine Scheck-Karte laden. Der Energieversorger bietet ‎zudem ein günstiges Preis-Modell für das Laden an den Stationen in Stadt und Landkreis: Für den Ladevorgang wird lediglich der reine Arbeitspreis berechnet ‎‎– ein Grundpreis fällt nicht an. Die einzelne Kilowattstunde liegt bei äußerst attraktiven 24,52 ‎Cent je Kilowattstunde (brutto). Die Ladestrom-Karte garantiert den REWAG-Kunden eine Kilo-wattstunden-‎genaue Abrechnung ohne einen zusätzlichen Grundpreis. Die Kunden zahlen also ‎nur das, was sie auch wirklich verfahren. Ein solch faires Abrechnungssystem stellt im ‎deutschlandweiten Markt die Ausnahme dar, da in der Regel nach teureren Stundenpreisen ‎abgerechnet wird. Auch Kunden anderer Versorger und Durchreisende können die Ladesäulen nutzen. Diese ‎‎‚tanken‘ einfach mittels einer SMS zu einem fixen Preis pro Stunde oder über die Systeme von europaweit tätigen eRoaming-‎Partnern. ‎