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Dienstag, 06.10.2015 10:34

SWR und REWAG Mitarbeiter spenden 3.000 Euro

Foto REWAG, Nachdruck frei.‎ Von links: Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter Ostbayern; SWR-‎Geschäftsführer Manfred Koller, Konzernbetriebsratsvorsitzende Eva Brandl, REWAG-‎Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes und Hospizleiterin Sabine Sudler bei der Scheckübergabe ‎im Johannes-Hospiz.‎

 

Eine Spende von 3.000 Euro übergaben SWR-Geschäftsführer Manfred Koller, REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes und Konzernbetriebsratsvorsitzende Eva Brandl am Dienstag, 6. Oktober 2015, an das Johannes-Hospiz in Pentling bei Regensburg. Der Betrag stammt aus dem Erlös der Tombola des Konzernbetriebsfests. Für Eva Brandl war die Entscheidung, das Johannes-Hospiz zu unterstützen, leicht. „Der Tod betrifft uns alle und keiner von uns möchte einsam und allein sterben. Ich bin froh, dass es dieses Hospiz gibt und hier sowohl Sterbende als auch Angehörige so liebevoll betreut werden.“

„Was die Mitarbeiter hier leisten ist unglaublich wertvoll“, erklärte Olaf Hermes. „Die Begleitung sterbender Menschen ist eine schwere Aufgabe, die von allen Menschen im Pentlinger Johannes-Hospiz wunderbar gemeistert wird. „Vielen Dank für dieses Engagement“, betonte Manfred Koller. „Sie ermöglichen todkranken Menschen und ihren Angehörigen einen würdevollen und menschlichen Abschied.“

Für das Hospiz nahmen Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter Ostbayern, dem Träger der Einrichtung, und Hospizleiterin Sabine Sudler die Spende entgegen. 90 Prozent der laufenden Kosten des Johannes-Hospiz werden von den Kranken- und Pflegekassen übernommen. Die restlichen zehn Prozent sowie Leistungen, die über den mit den Kassen vereinbarten Bedarf hinaus gehen, verbleiben bei dem Träger. „Das sind derzeit gut 300.000 Euro pro Jahr“, erklärte Martin Steinkirchner. „Zur Deckung dieses Defizits sind wir tatsächlich auf Spenden angewiesen. Vielen Dank an alle Mitarbeiter von SWR und REWAG für ihre Unterstützung.“

„Wir möchten diese 3.000 Euro im Bereich der Musiktherapie verwenden. Eine Therapeutin kommt regelmäßig zu uns und arbeitet zum Beispiel mit Klangschalen mit unseren Gästen. Das ist eine ganz wunderbare Sache für die Teilnehmer“, ergänzte Sabine Sudler.

 

Das Johannes-Hospiz

Das Johannes-Hospiz in Pentling wurde am 1. April 2014 eröffnet. Es ist ein letzter Rückzugsort für Schwerstkranke und ihre Angehörigen. In dem Haus sollen sie Ruhe finden, aber auch Raum für Begegnung und einen erfüllten Alltag für die letzten Tage, Wochen, manchmal Monate ihres Lebens. Wer das Johannes-Hospiz unterstützen möchte, findet die entsprechenden Infos auf www.johanniterhospiz.de.