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Freitag, 13.11.2015 10:59

Weitere Elektroladesäule für den Landkreis Regensburg

Die REWAG und das Landratsamt Regensburg nehmen E-‎Ladesäule in Obertraubling in Betrieb.‎

V.l.n.r.: Der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes, der Erste ‎Bürgermeister der Gemeinde Obertraubling, Rudolf Graß, und Landrätin Tanja Schweiger bei der Eröffnung der Elektroladesäule ‎in Obertraubling.‎

„Die Elektromobilität ist ‎ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, ‎die wir als verantwortungsbewusster regionaler ‎Dienstleister ‎vorantreiben wollen“, so der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf ‎Hermes. Zusammen mit Landrätin Tanja Schweiger und dem Ersten ‎Bürgermeister der Gemeinde Obertraubling, Rudolf Graß, eröffnete ‎der REWAG-Vorstandsvorsitzende am Freitag, den 13. November ‎‎2015, eine Elektroladesäule in Obertraubling. Die Ladesäule befindet ‎sich auf dem Parkplatz der dortigen Realschule und ‎wird mit 100 ‎Prozent Ökostrom von der REWAG betrieben. Landrätin Tanja ‎Schweiger sieht in der Bereitstellung der Infrastruktur ‎einen ‎entscheidenden Faktor für die Akzeptanz der Elektromobilität: „Neben ‎der bereits bestehenden Ladesäule in Neutraubling und der jetzigen in ‎Obertraubling wird der Landkreis Regensburg 2015 noch drei weitere ‎REWAG-Ladesäulen in Betrieb nehmen. Dies ist ein entscheidender ‎‎Schritt, um die Akzeptanz von E-Autos in der Region zu steigern und ‎gleichzeitig die Mobilität ‎umweltfreundlicher zu machen.“‎
Der Landkreis Regensburg ist Eigentümer der ‎Ladesäule und hat etwa ‎‎12.000 Euro in diese Infrastruktur-Maßnahme investiert. Die REWAG ‎‎ist – über einen Dienstleistungsvertrag – Betreiber der Ladesäule. ‎Auch die Gemeinde Obertraubling ist froh darüber, den Bürgern mit ‎der Installation der Ladesäule nun konkrete Anreize bieten zu können. ‎‎„Es ist schön, dass wir mit der REWAG so die Voraussetzung für ‎eine ‎nachhaltige Mobilität in der Region schaffen“‎, so Obertraublings ‎Bürgermeister Rudolf Graß.‎

Elektromobilität ‎
Beim Thema E-Mobilität sind Energieeffizienz und Nachhaltigkeit die ‎entscheidenden ‎Faktoren ‎für die REWAG. Aus den E-Ladestationen ‎der REWAG kommt deshalb 100-‎prozentiger Ökostrom. „Neben der ‎Lösung zum oft zitierten Henne-Ei-Problem war es uns ‎wichtig, dass ‎aus unseren Ladesäulen ausschließlich Naturstrom fließt. Nur so kann ‎man eine ‎CO2-neutrale Mobilität garantieren“, erläutert Hermes. Die ‎ersten E-Ladesäulen sind installiert. ‎So können die Kunden bereits in ‎den Parkhäusern Petersweg und am Dachauplatz, beim ‎Donau-‎Einkaufszentrum, bei der Sparkasse Lilienthalstraße, beim Köwe-‎Center, am Arnulfs- und Ernst-Reuter-Platz, am Parkplatz Mitte im ‎Markt ‎Lappersdorf und an der Realschule Neutraubling ihre ‎Elektroautos laden. Bis Ende des Jahres werden in ‎der Region ‎Regensburg bis zu 18 Ladesäulen installiert sein. „Durchschnittlich ‎haben wir von ‎April bis November über 150 Ladungen monatlich ‎verzeichnet. Es wurden 7.677 Kilowattstunden ‎Ökostrom entnommen. ‎Dies bedeutet, dass an unseren Ladestationen etwa 59.000 Kilometer ‎‎„Fahrstrecke“ geladen wurde. Gemessen am durchschnittlichen CO2-‎Ausstoß bei Personenkraftwagen von ‎‎150 Gramm je Kilometer macht ‎das eine CO2-Einsparung von fast 9 Tonnen“, berichtet der REWAG-‎Vorstand. ‎



Bequem, fair und CO2-neutral

REWAG-Kunden laden bequem über eine Scheck-Karte. Der ‎Energieversorger bietet ‎zudem ‎ein günstiges Preis-Modell für das ‎Laden an den Stationen in Stadt und ‎Landkreis: Für den Ladevorgang ‎wird lediglich der reine Arbeitspreis berechnet ‎‎– ein ‎Grundpreis fällt ‎nicht an. Die einzelne Kilowattstunde liegt bei äußerst attraktiven 24,52 ‎‎Cent ‎je Kilowattstunde (brutto). „Die Ladestrom-Karte garantiert den ‎REWAG-Kunden eine ‎Kilowattstunden-‎genaue Abrechnung ohne ‎einen zusätzlichen Grundpreis“, erklärt Hermes. ‎‎„Die Kunden zahlen ‎also ‎nur das, was sie auch wirklich verfahren. Ein solch faires ‎‎Abrechnungssystem stellt im ‎deutschlandweiten Markt die Ausnahme ‎dar, da in der Regel ‎nach teureren Stundenpreisen ‎abgerechnet wird.“‎ ‎Auch Kunden anderer Versorger und ‎Durchreisende können die ‎Ladesäulen nutzen. Diese ‎‎‚tanken‘ einfach mittels einer SMS zu ‎einem ‎fixen Preis pro Stunde oder über die Systeme von europaweit tätigen ‎eRoaming-‎‎Partnern. ‎