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Dienstag, 19.04.2016 14:50

REWAG eröffnet Windpark Deindorf

Der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes (Mitte) und Bürgermeister Georg Butz ‎von der Marktgemeinde Wernberg-Köblitz (links daneben) geben zusammen mit REWAG-‎Aufsichtsratsmitglied ‎Bürgermeister Jürgen Huber (Dritter von rechts), Landrat Thomas Ebeling ‎‎(links daneben) und der Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder (Fünfte von links) den ‎Startschuss für die beiden Windräder.

Im September vergangenen Jahres ging der fünfte Windpark der ‎REWAG in Deindof im ‎Landkreis Schwandorf ans Netz. Auf der ‎Einweihungsfeier am Sonntag, den 17. April ‎‎2016, wurden die ‎zwei Windräder offiziell eröffnet. ‎
‎„Die beiden Anlagen können etwa 3.700 Einfamilienhäuser ein Jahr lang mit Windstrom ‎versorgen. Mit dem Windpark Deindorf macht die REWAG einen erneuten großen Schritt im ‎Ausbau der regenerativen Eigenstromerzeugung“, so der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf ‎Hermes bei den Eröffnungsfeierlichkeiten. ‎
Die jeweils 141 Meter hohen Windanlagen vom Typ Nordex N117 stehen in Deindorf in der ‎Gemeinde Wernberg-Köblitz im Landkreis Schwandorf. Sie haben einen Rotorblattdurchmesser ‎von 117 Metern und eine Leistung von jeweils 2,4 Megawatt. So erzeugt die Anlage eine ‎Strommenge von etwa 13 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Der Windpark ermöglicht eine ‎jährliche CO2-Ersparnis von 6.845 Tonnen. „Ich freue mich besonders, dass die REWAG in den ‎vergangenen zwei Jahren stark in derartige Projekte investiert hat und immer ‚grüner‘ wird. Eine ‎solches Windkraftprojekt sehe ich als Regensburgs Beitrag, CO2 einzusparen“, so Regensburgs ‎Dritter Bürgermeister und REWAG-Aufsichtsratsmitglied Jürgen Huber.‎
Die REWAG hat in den vergangenen beiden Jahren verstärkt in den Ausbau der Strom-‎Eigenerzeugung investiert. Mit dem Kauf beziehungsweise der Beteiligung an drei Windparks hat ‎sie ihre Unternehmensstrategie, die Energie-Eigenerzeugung durch regenerative und effiziente ‎Anlagen weiter auszubauen, konsequent fortgesetzt. Die erste Zielsetzung Anfang 2014 sah vor, ‎den Anteil eigenerzeugten regenerativen Stroms von etwa 10 Prozent bis 2020 auf 40 Prozent zu ‎steigern. Dieses Ziel hat die REWAG schon jetzt erreicht. Mit der Inbetriebnahme der neuen ‎Anlagen liegt der Anteil von selbst erzeugtem Ökostrom nun sogar bei über 40 Prozent. Der ‎Energie- und Trinkwasserversorger geht aber noch weiter: „Für den Ausbau der Energie-‎Eigenerzeugung investieren wir bis 2020 über 100 Millionen Euro ‎und erreichen so einen Anteil ‎von über 60 Prozent erneuerbarer Energien in unserem Strommix ‎für Privatkunden“, so der ‎Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes. Neben der Windenergie bildet die dezentrale ‎Wärmeerzeugung ‎mit ‎Blockheizkraftwerken ‎‎(BHKWs), in denen Strom und Wärme äußerst ‎effizient erzeugt werden, den Schwerpunkt der REWAG-Erzeugungsstrategie. Die REWAG ‎betreibt ‎‎26 solcher Anlagen in Regensburg und der Region.‎

Im Anschluss an die Eröffnungsfeier fand ein Tag der offenen Tür statt, zu dem die Bürger vor ‎Ort sowie alle Regensburgerinnen und Regensburger eingeladen waren. Bei den Führungen ‎konnten sich die Besucher bei den REWAG-Experten informieren und alles Wissenswerte zum ‎Thema Energieerzeugung durch Windkraft erfahren.‎