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Mittwoch, 27.07.2016 12:13

REWAG investiert in Versorgungssicherheit beim Trinkwasser

Sanierung Donaudüker und Erhöhung des Versorgungsdrucks im Stadtwesten

Foto REWAG, Nachdruck frei. Peter Ach, zuständig für den Betrieb Wasser bei der REWAG, im Dükerschacht

 

Regensburg, 27. Juli 2016. Als Trinkwasserversorger für rund 170.000 Menschen in Regensburg, den Lappersdorfer Ortsteilen Kareth und Rehtal, Donaustauf, Tegernheim, Zeitlarn, dem Ort Barbing und im Gewerbegebiet Unterheising trägt die REWAG eine große Verantwortung. Dieser Verantwortung will die REWAG auch in Zukunft gerecht werden und weiterhin eine sichere und uneingeschränkte Trinkwasserversorgung gewährleisten. Deshalb hat sie in den vergangenen Wochen Maßnahmen zum Erhalt der Versorgungssicherheit in Regensburg ergriffen. Zum einen wurde ein Donaudüker saniert, zum anderen wurde der Wasserdruck in Dechbetten angepasst.

Ein neuer Düker für Regensburg
Der Energie- und Trinkwasserversorger hat in den vergangenen Wochen einen der drei Donaudüker, die das REWAG-Trinkwasser vom Wasserwerk Sallern in die Gebiete südlich der Donau bringen, saniert. Aufgrund ihres Alters mussten Leitungen, Armaturen und Antriebe erneuert werden.  Damit die Bauarbeiten für die Bevölkerung weitgehend störungsfrei vonstatten gehen, wurden die Bauteile des Dükerschachts in der Regensburger Wöhrdstraße über Nacht saniert. Dazu haben Fachleute die einzelnen Teile abmontiert und mit Hilfe eines Krans entnommen. Anschließend wurden die neuen Bauteile eingesetzt.
Die einzelnen Rohrteile sind etwa zwei Meter lang und haben einen Durchmesser von rund 50 Zentimetern. Für die Sanierungsmaßnahme mussten die betroffenen Leitungen gesperrt werden. Um negative Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit zu vermeiden, wurden die Arbeiten in die Nacht gelegt. Rund zehn Stunden hat die nächtliche Aktion gedauert.

Düker
Düker nutzen das physikalische Prinzip der kommunizierenden Röhren aus. Danach pegeln sich Flüssigkeiten in Röhren, die miteinander verbunden sind, stets auf das gleiche Niveau ein. Fließt nun auf einer Seite immer neue Flüssigkeit hinzu, so erreicht sie auf der anderen Seite dasselbe Höhenniveau und kann dort weitergeleitet werden. Die REWAG-Wasserkunden südlich der Donau und des Regens bekommen das Wasser durch diese Fallleitung. Mit Hilfe der Düker kann das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Sallern über die Hochbehälter die Donau und den Regen überwinden. Dafür wurden die Flüsse an mehreren Stellen mit Dükern untertunnelt.

Druckerhöhung für den Südwesten der Stadt Regensburg
Der Versorgungsdruck in den höher gelegenen Gebieten im Regensburger Südwesten, genauer gesagt im Bereich zwischen der Dr.-Gessler-Straße in Richtung Dechbetten südlich der Bahnlinie  war mit 1,5 bar sehr niedrig. Bedingt durch Neubauten in dem Gebiet war der Trinkwasserverbrauch stark gestiegen, was zu einem erheblichen Druckverlust führte. Deshalb hat die REWAG Maßnahmen eingeleitet, um den Versorgungsdruck in dem betroffenen Bereich anzuheben. Zunächst haben die Experten neue Versorgungsleitungen gelegt und das  bestehende Netz verstärkt. Im zweiten Schritt wurde das Gebiet an die Hochzone Süd angebunden. Bisher war Dechbetten an den Hochbehälter Neuprüll angeschlossen. Jetzt wird das Gebiet durch den höher gelegenen Hochbehälter Ziegetsdorf versorgt. Dadurch kann nun der Druck im betroffenen Bereich „Auf der Platte“ sukzessive an den üblichen Wert von 2 Bar angepasst werden.

Investition in Versorgungssicherheit
Insgesamt investiert die REWAG rund 400.000 Euro in die aktuellen Maßnahmen. Weiterhin wird der Energie- und Wasserversorger geschätzte 2,7 Millionen Euro allein in den Hochwasserschutz investieren. Dazu kommen Investitionen zur Sicherung der Trinkwasserqualität von bis zu 7,6 Millionen Euro.