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Martin Gottschalk
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Montag, 03.07.2017 08:07

Ein Blockheizkraftwerk für das Universitätsklinikum

Freuen sich über die Inbetriebnahme des BHKW (v.l.n.r.): Christian Astner ‎‎(Energiemanagement UKR), Siegfried ‎Engl (Stv. Leiter Technische Zentrale UKR), Michael Bruckner (Projektleiter REWAG), Andreas Krüger (Fachbereichsleiter REWAG).

Mit der Inbetriebnahme eines Blockheizkraftwerks (BHKW) leisten das ‎Universitätsklinikum Regensburg (UKR) und die REWAG einen wichtigen ‎Beitrag zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Nach achtmonatiger Bauphase und einem ausführlichen Testlauf war es am Freitag, dem ‎‎30.Juni 2017, endlich so weit: das erste Blockheizkraftwerk auf dem Gelände des ‎Universitätsklinikums Regensburg wurde vollständig in das UKR-Energienetz eingespeist. ‎Nachdem die seit Ende letzten Jahres laufende Testphase erfolgreich abgeschlossen ‎werden konnte, nahmen die Verantwortlichen seitens des UKR und der REWAG das BHKW ‎heute gemeinsam in Betrieb. Zusammen mit dem Energie- und Wasserversorger errichtete ‎das Universitätsklinikum Regensburg für rund 1,3 Millionen Euro die energieeffiziente und ‎stromsparende Anlage, deren erzeugte Wärme- und Strommenge zu 100 Prozent in das ‎Energienetz des UKR einfließt. Durch das neue Blockheizkraftwerk wird der CO2-Ausstoß ‎des Universitätsklinikums jährlich um bis zu 3.300 Tonnen CO2 reduziert. ‎

Innovative Wärme- und Stromversorgung am UKR

‎„Für das Energiekonzept des Universitätsklinikums Regensburg bedeutet der Einsatz der ‎dezentralen Erzeugung eine entscheidende Investition in das Thema Nachhaltigkeit und ‎Umweltbewusstsein“, kommentiert Nikolaus Ferstl, Leiter der Technischen Zentrale des ‎UKR. Mit etwa sechs Millionen erzeugten Kilowattstunden Wärme pro Jahr deckt das neue ‎Blockheizkraftwerk bis zu 33 Prozent des Gesamtverbrauchs am UKR ab. Des Weiteren ‎produziert die Anlage so viel Strom wie ein großes Windrad, womit etwa 22 Prozent des ‎jährlichen Verbrauchs des Universitätsklinikums gedeckt werden.‎

Dank des Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt das Blockheizkraftwerk gleichzeitig ‎Wärme und Strom. In der Anlage treibt ein Motor einen Generator an und produziert dadurch ‎Strom. Hierbei entsteht zugleich eine Abwärme, die als Wärmeenergie zum Heizen genutzt ‎wird. Somit sorgt das BHKW mit der zweifachen Nutzung des eingesetzten Brennstoffs für ‎doppelte Umweltfreundlichkeit in Form CO2-reduzierter Wärmeversorgung und regenerativer ‎Stromgewinnung.‎

Zusammen mit dem Einsatz von Windkraft bildet die dezentrale Strom- und ‎Wärmeerzeugung mit Blockheizkraftwerken den Fokus der REWAG-Erzeugungsstrategie. ‎Mit dem BHKW des Universitätsklinikums betreibt der Energiedienstleister mittlerweile ‎‎29 ‎‎solcher Anlagen in Regensburg und der Region. ‎Ein weiteres großes Projekt ist ‎derzeit ‎in ‎Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft und der ‎Immobilienbranche in ‎der ‎Planung.‎ Derartige Kooperationen ermöglichen es Unternehmen, ihre Energie-‎‎Eigenerzeugung auf den Weg zu bringen. In der Regel übernimmt die REWAG dabei ‎die ‎komplette Betriebsführung. „Schon mehrere Jahre investiert die REWAG verstärkt in ‎den Ausbau der Energie-Eigenerzeugung. Bis 2020 wollen wir so einen Anteil von etwa 60 ‎Prozent an erneuerbaren Energien in unserem Strommix für Privatkunden erreichen“, ‎erläutert Olaf Hermes, Vorstandsvorsitzender der REWAG.‎