Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie diese Website benutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz-Richtlinien zu. Hinweis ausblenden   X

Ihr Ansprechpartner

Martin Gottschalk
Martin Gottschalk
Leiter Kommunikation
0941 601-2050
0941 601-2055
Freitag, 01.09.2017 08:56

Grüner Donaustrom für Industriekunden

V.l.n.r.: Der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes übergibt Manfred Vogl, ‎Geschäftsführer der Schneider Electric Sachsenwerk GmbH, die Bescheinigung über die Belieferung mit REWAG-Ökostrom.‎

Erster Regensburger Industriekunde produziert ab 2018 ‎mit 100 Prozent regionalem Ökostrom von der REWAG.

‎Ab nächstem Jahr produziert die Regensburger Niederlassung von Schneider Electric mit ‎regionalem Ökostrom von der REWAG.‎ Die Bescheinigung dazu überreichte REWAG-‎Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes am vergangenen Donnerstag Manfred Vogl, ‎Geschäftsführer der Schneider Electric Sachsenwerk GmbH. Der umweltfreundlich erzeugte ‎Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft stammt aus dem Wasserkraftwerk Pfaffenstein in ‎Regensburg, dessen Strommengen die REWAG seit Anfang 2017 vermarktet. So erhalten die ‎Ökostrom-Kunden des Regensburger ‎‎Energieversorgers seither ihren grünen Strom aus dem ‎Wasserkraftwerk Pfaffenstein und somit zu 100 ‎Prozent aus der Region. Das Wasserkraftwerk ‎auf der Donauinsel gegenüber der ‎Autobahnbrücke der A93 befindet sich im Besitz der Rhein-‎Main-Donau AG und wird von der ‎Uniper Kraftwerke GmbH betrieben. Der dort erzeugte Strom ‎bietet neben der CO2-Neutralität einen weiteren ‎Zusatznutzen: Wer den REWAG-Ökostrom ‎rewario.strom.natur  bezieht, unterstützt durch den im Verbrauchspreis enthaltenen ‎Förderbeitrag den Ausbau ‎regenerativer Neuanlagen sowie Energieeffizienz- und ‎Umweltverträg‎lichkeitsmaßnahmen in der Region. Das bestätigt die Zertifizierung mit dem ‎Grüner Strom Label – eine der höchsten Auszeichnungen für Ökostromprodukte in Deutschland.‎

Schneider Electric entwickelt vernetzte Technologien und Lösungen für nachhaltiges Energie- ‎und Prozessmanagement. Nachhaltigkeit ist das Herzstück der Strategie von Schneider Electric. ‎
Beim Regensburger Sachsenwerk mit seinen mehr als 800 Mitarbeitern handelt es sich um ‎eine ‎der größten Mittelspannungstechnik-Produktionsstätten von Schneider Electric. Am Standort ‎Regensburg entwickelt und produziert  Schneider Electric eine vollständige Palette von ‎Schaltanlagen und ‎Schaltgeräten für die elektrische Energieverteilung von 3,6 bis 52kV. Diese ‎kommen bei ‎Industrie, Kraftwerken, Bergbau, Netzbetreibern, Windenergie, in Offshore-‎Anlagen ‎und Stadtwerken zum Einsatz, aber auch im Schiffbau, im Transportwesen und in ‎der ‎Infrastruktur. In die Schaltanlagen integrierte intelligente und vernetzte Managementsysteme von ‎Schneider Electric ‎ermöglichen die Abfrage von Schaltzuständen, Lastflüssen und die Bedienung ‎aus der Ferne. ‎Diese Produkteigenschaften sind notwendig, um die Energiewende wirkungsvoll ‎zu unterstützen. Auch die REWAG und die Regensburg Netz GmbH vertrauen seit Jahrzehnten ‎auf die Technik von Schneider Electric.‎

‎„Dass ein so energieintensives Unternehmen wie das Sachsenwerk Nachhaltigkeit so stringent ‎lebt und den Großteil seines Strombedarfs über jährlich rund 2,5 Millionen Kilowattstunden ‎künftig mit grünem Strom der REWAG deckt, freut mich sehr“, so Olaf Hermes, ‎Vorstandsvorsitzender der REWAG. Dadurch spart das Unternehmen jedes Jahr rund 1.000 ‎Tonnen CO2 zusätzlich ein. Knapp 45 Prozent der am Standort Regensburg benötigten ‎elektrischen Energie erzeugen bereits heute die auf dem Fabrikdach installierte PV-Anlage von ‎Ostwind sowie zwei Blockheizkraftwerke. „Durch aktives Energiemanagement und Einsatz der ‎hauseigenen Gebäude- und Energiemanagement-Lösungen konnten wir in fünf Jahren 30 ‎Prozent Energie sparen“, berichtet Manfred Vogl, Geschäftsführer der Schneider Electric ‎Sachsenwerk GmbH. „Die über die Eigenproduktion hinaus benötigte Strommenge wollten wir im ‎Sinne unserer Nachhaltigkeitsstrategie beschaffen. Da war das CO2-neutrale hundertprozentig ‎regionale Ökostrom-Produkt der REWAG die perfekte Lösung für uns.“, ergänzt Manfred Vogl.‎