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Dienstag, 16.10.2018 09:44

Effizient und klimafreundlich: Fernwärmeversorgung ‎für die Gemeinde Mintraching

Foto Tino Lex für REWAG: REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner, Bürgermeisterin Angelika ‎Ritt-Frank und REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes.‎

 

Die REWAG versorgt die Gemeinde Mintraching zukünftig mit effizient erzeugter ‎und annähernd klimaneutraler Wärme. Dazu errichtet der Energiedienstleister ‎ein Fernwärmenetz, das alle kommunalen Gebäude und eine Neubausiedlung ‎versorgt. Am Montag gaben der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes, die ‎Bürgermeisterin der Gemeinde Mintraching, Angelika Ritt-Frank, und der ‎REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner den Startschuss.‎

Die Wärmeerzeugung wird über ein Biogas-Blockheizkraftwerk ‎‎(BHKW) erfolgen, das von der Biogasanlage der Firma NatUrenergie ‎Mintraching ‎GmbH & Co. KG, die das BHKW betreibt, mit Biogas ‎versorgt wird. Diese Abwärme aus dem Biogas-BHKW wird über eine ‎etwa ‎‎100 Meter lange Nahwärmeleitung in eine von der REWAG neu ‎zu erstellende Heizzentrale geleitet, die sich im Gebäude des ‎Klärwerks Mintraching befindet.‎ Von dieser Heizzentrale aus werden ‎die kommunalen Gebäude wie das Rathaus, die Sporthalle und das ‎Feuerwehrhaus sowie die Wohngebäude über ein ‎rund 1.400 Meter ‎langes Fernwärmenetz versorgt. Später sollen weitere kommunale ‎Liegenschaften folgen.‎

‎„Mit der Wärme- und Stromproduktion in einem Biogas-BHKW wird ‎ein nachhaltiges und ‎regionales Energielieferungskonzept mit ‎nachwachsenden Rohstoffen aus der Region Regensburg ‎realisiert. ‎Durch diese regionale Energieproduktion kann ein kalkulierbarer ‎Energiepreis und eine ‎regionale Wertschöpfung umgesetzt werden“, ‎so der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes. „Diese Art der ‎Fernwärmelösung hilft uns als Gemeinde, die vor Ort erzeugte Energie ‎zu nutzen und Kohlendioxid einzusparen. Diese Lösung ist auch ‎wirtschaftlich ‎sinnvoll“, ergänzt Bürgermeisterin Angelika Ritt-Frank.‎

Um die Spitzenlast im Winter, hauptsächlich an den wenigen ‎besonders kalten Tagen, zu ‎decken und die Redundanz bei ‎Wartungsarbeiten am BHKW zu gewährleisten, wird in der ‎ersten ‎Ausbaustufe ein mit Heizöl betriebener Spitzenlastkessel mit ‎einer Leistung von etwa 1.000 Kilowatt (kW) ‎installiert.‎
Über das Biogas-BHKW können grundsätzlich jährlich etwa 4.250.000 ‎Kilowattstunden (kWh) Wärme ‎für das Neubaugebiet, die ‎kommunalen und Bestandsliegenschaften zur Verfügung gestellt ‎werden. Sie wird fast vollständig regenerativ, annähernd CO2-neutral ‎und regional erzeugt. Die REWAG investiert circa 1,2 Millionen Euro in ‎den Bau der Fernwärmeleitung und der Heizanlage.‎

Fernwärme ist eine ökologische und sehr ‎wirtschaftliche Form der ‎Wärmeversorgung. Anstelle einer Heizungsanlage sind die ‎Gebäude ‎mit einer wartungsarmen Fernwärme-‎Kompaktstation ‎ausgestattet. Die Nutzer profitieren von ‎transparenten, ‎günstigen Wärmepreisen und ‎geringeren Preisschwankungen im ‎Vergleich zu ‎anderen Wärmelösungen. Darüber hinaus ‎reduziert ‎Fernwärme die CO2-Emissionen des ‎versorgten Gebäudes und bietet ‎eine sehr ‎hohe Versorgungssicherheit.‎