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Freitag, 19.10.2018 09:27

Spatenstich "Am Zieget"

REWAG saniert Hochbehälter am Ziegetsberg

Foto Tino-Lex für REWAG. Von Links: Christian Petter, Petter Ingenieure GmbH, Stefan ‎Amann, REWAG-Bauleiter, Olaf Hermes, REWAG-Vorstandsvorsitzender, Dr. Thomas Burger, ‎Stadtrat und REWAG-Aufsichtsrat, Franz Zacher, Pfaffinger Josef GmbH.‎

 

Wieder hat ein großes Projekt in Sachen Versorgungssicherheit beim ‎Regensburger Trinkwasser begonnen. Seit September saniert die REWAG ihren ‎Hochbehälter „Am Zieget“. Das wurde am Donnerstag bei einem Spatenstich ‎mit den beteiligten Firmen und dem REWAG-Aufsichtsrat gefeiert. Die Gäste ‎konnten einen Blick in eine Wasserkammer des Hochbehälters werfen und den ‎Stand der Sanierungsarbeiten begutachten. „Auch mit dieser Baumaßnahme ‎sorgen wir dafür, dass wir in Regensburg immer ausreichend gesundes ‎Trinkwasser zur Verfügung haben,“ erklärte REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf ‎Hermes. „In Sachen Versorgungssicherheit müssen und wollen wir immer am Ball ‎bleiben“, ergänzte Hermes.“ „Der frisch sanierte und neu gebaute Hochbehälter ‎‎„Am Mühlberg“ ist gerade in Betrieb genommen worden, schon widmet sich die ‎REWAG dem nächsten Trinkwasser-Projekt. Die REWAG zeigt damit, dass sie ‎aktiv Verantwortung übernimmt. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz, uns alle so ‎gut und sicher zu versorgen,“ erklärte Stadtrat Dr. Thomas Burger, der ‎Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer vertrat.‎

Der Hochbehälter „Am Zieget“‎
Der Hochbehälter „Am Zieget“ wurde Mitte der 60er Jahre gebaut und befindet ‎sich am südöstlichen Ortsrand von Regensburg im Ortsteil Ziegetsdorf. Er versorgt rund 15.000 Menschen mit Trinkwasser. ‎
Die durchschnittliche Nutzungsdauer für Hochbehälter liegt bei etwa 50 Jahren. ‎Der Hochbehälter „Am Zieget“ hat genau dieses Alter erreicht, entsprechend ist ‎die Beschichtung im Inneren der Wasserkammern verbraucht und muss erneuert ‎werden. Im Zuge dessen modernisiert die REWAG Technik, Armaturen und Leitungen im Hochbehälter. Zukünftig sind hier energieeffiziente Pumpen und eine ‎moderne, speicherprogrammierbarer Steuerung (SPS) im Einsatz. Die Sanierungsarbeiten werden etwa ein Jahr dauern. Die REWAG investiert rund 2,5 Milli‎onen Euro in diese Projekt zur Versorgungssicherheit. Während der Bauzeit wird ‎es zu keinerlei Versorgungsbeeinträchtigungen für die Bevölkerung kommen.‎

Technische Daten zum Hochbehälter „Am Zieget“‎
Bauweise: ‎ zwei konzentrisch angeordnete Kammern aus ‎Stahlbeton mit einer inneren und äußeren Kammer
Baujahr: ‎ ‎1967‎
Fassungsvermögen: ‎ ‎3.000 m³ (1.000 m³ innere und ‎2.000 m³ äußere Wasserkammer)‎
Höhe max. Wasserspiegel: ‎ ‎447,0 m ü. NN‎
max. Wassertiefe: ‎ ‎5,0 m‎

Funktionsweise von Hochbehältern
Hochbehälter werden möglichst auf Anhöhen gebaut. Sie funktionieren nach ‎‎dem Naturgesetz, dass Wasser stets nach unten fließt und dabei einen ‎‎Wasserdruck im Leitungsnetz erzeugt. So gelangt das Trinkwasser über die ‎‎Rohrleitungen mit konstantem Druck in die überwiegend tiefer gelegenen Haus-‎halte Regensburgs. Ein weiterer Vorteil ist, dass in den Wasserspeichern stets ‎ein ‎ausreichender Wasservorrat gehalten werden kann, der Bedarfsspitzen ‎‎ausgleicht. Damit kann aus den Brunnenanlagen eine konstante ‎Wassermenge ‎entnommen werden, was die Anlagen zusätzlich schont.‎
Insgesamt betreibt die REWAG aktuell 12 Hochbehälter mit einem ‎‎Fassungsvermögen von insgesamt rund 39 Millionen Litern.‎

Investitionen in die Versorgungssicherheit
Rund 2,5 Millionen Euro investiert die REWAG in die Sanierung ‎des Trinkwasser-‎Hochbehälters „Am Zieget“. Nur ein kleiner Teil der Summe, die die REWAG ins-‎gesamt in die Trinkwasserversorgung investiert. „Bis 2020 sind es insgesamt bis ‎zu 20 Millionen Euro die wir in die Hand nehmen, um die hohe Trinkwasserqualität und die sichere Trinkwasserversorgung auch zukünftig ‎gewährleisten zu können“, so Olaf Hermes. Neben Maßnahmen zum ‎Hochwasserschutz und der Erneuerung und Verstärkung des Leitungsnetzes ‎spielt dabei auch die Instandhal‎tung der Trinkwasserspeicher eine große Rolle. ‎

Das REWAG-Trinkwasser
Die REWAG versorgt rund 185.000 Menschen mit gut elf Millionen Kubikmetern ‎‎Trinkwasser pro Jahr. Die REWAG-Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr ‎‎darum, dass Trinkwasser frisch, sauber und ständig zur Verfügung steht. 1.700 ‎‎Kontrollen jährlich im REWAG-eigenen Labor und in Fremdlabors garantieren ‎ein ‎stets gesundes und hygienisch einwandfreies Produkt. ‎Das REWAG-Trinkwasser ‎ist hartes Wasser. Konkret hat es einen Wert von 17 ‎Grad deutscher Härte (17°dH) ‎und fällt damit knapp in den Härtebereich „hart“. ‎Für den Menschen ist das gut. ‎Denn die Bestandteile von Kalk im Wasser – ‎Calcium, 92 Milligramm pro Liter ‎‎(mg/l) und Magnesium 18 mg/l – sind für den ‎Konsumenten lebenswichtige Mine‎ralstoffe. Sie dienen zum Beispiel dem ‎Aufbau von Knochen und Zähnen und sind ‎für den Energiestoffwechsel ‎unerlässlich. Mehr Infos zum Trinkwasser und viele ‎Tipps zum Wassersparen ‎gibt es auf www.rewag.de.‎