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Heizspartipps

Eine moderne Heizanlage bringt im Vergleich zu einem alten Wärmesystem eine große Kostenersparnis. Alte Heizkörper mit großem Wasserinhalt lassen sich schlecht regulieren und verbrauchen so unnötig viel Energie.

Wer auf Erdgas umstellt, heizt sparsam und reduziert den CO2-Ausstoß. Erdgas-Brennwertkessel bieten derzeit die größten Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Selbst im Vergleich zu Niedertemperaturkesseln können sie bis zu 15 Prozent höhere Einsparungswerte erzielen.

Erdgas-Heizkessel arbeiten prinzipiell schadstoffärmer als andere Systeme, weil hier die Abgase nahezu frei von Schwefeldioxid, Staub, Schwermetallen und Kohlenwasserstoffen sind. Auch der Ausstoß von Kohlendioxid ist mindestens 25 Prozent geringer als bei anderen fossilen Brennstoffen.

Wichtige Heizspartipps

Kleine Änderungen, große Wirkung

Allein beim Heizen werden 60 bis 70 Prozent der Energie im Haushalt verbraucht. Wo viel verbraucht wird, lässt sich auch viel sparen: Wer die Raumtemperatur um nur 1 Grad Celsius senkt, spart rund 6 Prozent der Heizkosten.

Die richtige Temperatur

Im Bad dürfen es morgens und abends behagliche 22 Grad Celsius sein. In Wohn- und Arbeitsräumen reichen 20 Grad. Ungenutzte Räume, Schlafzimmer und Küche sollen mit 16 bis 18 Grad Celsius auskommen, im Flur genügen 15 Grad.

Regelmäßige Wartung

Die Heizung vor Beginn des Winters vom Fachmann warten lassen, das spart Brennstoff und Kosten. Jeder Millimeter Ruß im Heizkessel senkt den Wirkungsgrad um etwa 5 Prozent. Entsprechend steigen Gasverbrauch und Heizkosten.

Nachtabsenkung

Programmierbare Thermostatventile helfen beim bewussten Heizen, denn sie erhöhen beispielsweise morgens bis abends die Temperatur und senken sie nachts automatisch wieder ab.

Heizung entlüften

Wenn’s gluckert oder die Wärmeverteilung am Heizkörper sehr ungleichmäßig ist, zirkuliert das Wasser nicht mehr richtig und der Heizkörper kann die Wärme nicht optimal abgeben.

Nicht verdecken!

Wärme soll sich ungehindert in den Raum verbreiten. Dabei stören Verkleidungen, lange Vorhänge oder Möbel vor den Heizkörpern. Sie schlucken bis zu 20 Prozent Wärme.

Richtig lüften

Für Frischluft mehrmals täglich die Fenster drei bis fünf Minuten bei abgedrehter Heizung ganz öffnen (Querlüften). So geht weniger Energie verloren als beim Dauerlüften.

Rollläden herunterlassen

Nachts die Rollläden herunterlassen und die Vorhänge zuziehen. So kühlen nachts die Räume weniger aus.

Dämmmaterial und Isolierungen

Heizrohre geben Wärme ab. In ungeheizten Räumen, zum Beispiel an der Kellerdecke, senken Dämmmaterial und Isolierungen den Wärmeverlust.

Weitere Tipps finden Sie unter Energiespartipps.