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Der Entwurf des Bühnenbilds stammt von Michael Lindner.

Ein Klassiker auf der Bühne

„Pünktchen und Anton“ von Erich Kästner ist das diesjährige Weihnachtsmärchen am Theater Regensburg. Vor über 80 Jahren erstmalig als Buch erschienen, ist sein Inhalt so aktuell wie damals. Wir haben mit der Regisseurin Mia Constantine gesprochen.

Das Theaterstück hält sich eng an die berühmte Geschichte: Jeden Abend schleicht sich Pünktchen aus ihrem Zimmer und verkauft Strohsterne. Und das, obwohl sie aus reichem Hause kommt. Sie hilft damit ihrem Freund Anton, der kaum genug zu essen hat und sich um seine kranke Mutter kümmern muss. Damit ihre Eltern nichts von den nächtlichen Streifzügen mitbekommen, führen die Kinder mit viel Witz und Einfallsreichtum die Erwachsenen immer wieder an der Nase herum. Obwohl Pünktchen und Anton in verschiedenen Welten leben, sind sie dicke Freunde. Und halten erst recht zusammen, als sie erfahren, dass Diebe die Villa von Pünktchens Eltern ausrauben wollen.

Nah am Original

„Kinderarmut und soziale Ungleichheit – die zentralen Themen des Kinderromans – sind leider auch heute noch aktuell“, meint Regisseurin Mia Constantine. „Deshalb mussten wir die Geschichte auch nicht modernisieren.“ So behält Constantine die zentrale Ausgangsbasis von Kästners berühmtem Original in ihrer Inszenierung bei: Pünktchen wächst in reichen, Anton in armen Verhältnissen auf. Lediglich sanfte Änderungen wurden vorgenommen. Pünktchen und Anton betteln nicht mehr auf einer Brücke, sondern auf dem Weihnachtsmarkt. Und statt Streichhölzern, die in den 30er-Jahren sehr wertvoll waren, verkauft Anton Schnürsenkel und Pünktchen Strohsterne.

Mia Constantine hat „Pünktchen und Anton“ für das Theater Regensburg in Szene gesetzt.
Foto: Jochen Quast

„Die beiden kommen zwar aus ganz unterschiedlichen sozialen Verhältnissen, aber darüber können sie hinwegsehen. Für sie steht die Freundschaft im Vordergrund“, so die Regisseurin. „Und die sollte unabhängig von der sozialen Herkunft sein.“

Zeitloses Familienstück

Erich Kästner gehört zu den Autoren, deren Geschichten noch heute aktuell sind. Es sind Themen wie Freundschaft und Familie, der Witz in seiner Sprache und die Menschlichkeit seiner Figuren, weshalb Kästner seit Generationen begeistert. „Ich bin sicher, die Geschichte von Pünktchen und Anton lockt Kinder auch in Zeiten von Internet, Fernsehen und Kino ins Theater. Hier können die Zuschauer jeden Moment live erleben und die Schauspieler so direkt wahrnehmen, wie es auf einem Bildschirm nicht möglich ist.“ Für Mia Constantine ist ein Theaterbesuch etwas Unmittelbares, ein Erlebnis in der Gemeinschaft, das anregt, uns über das Erlebte auszutauschen. „In diesem Unmittelbaren liegt ein ganz besonderer Zauber.“

Karten gewinnen

Pünktchen, Anton und Klepperbein tragen Kostüme, die Gabriela Neubauer entworfen hat. Für die Aufführung am 10. Dezember werden Karten verlost. Zum Gewinnspiel