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Kooperation für regionalen Ökostrom: REWAG, Reinhausen und Voltgrün geben Startschuss für Solarpark im Gewerbegebiet Haslbach

Drei Regensburger Unternehmen bündeln ihre Kompetenzen für ein gemeinsames Solarstromprojekt, den Reinhausen Standort in Haslbach künftig mit direkt vor Ort erzeugtem Ökostrom versorgen wird.

Auf dem Nachbargrundstück des Reinhausen Standortes in Haslbach entsteht eine Photovoltaik-Freiflächenanlage, über die die REWAG das Unternehmen mit Ökostrom versorgt. Geplant und gebaut wird die Anlage von der Regensburger Voltgrün Energie GmbH. Die Inbetriebnahme ist bereits für Ende 2026 vorgesehen. REWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Greb, die Geschäftsführer von Reinhausen Dr. Nicolas Maier-Scheubeck und Wilfried Breuer sowie Voltgrün-Geschäftsführer Christian Anwander gaben nun offiziell den Startschuss für das Projekt. Die beteiligten Unternehmen sehen darin einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen, regionalen Energieversorgung. Der offizielle Spatenstich ist für den Sommer geplant.

Dr. Robert Greb unterstreicht die regionale Bedeutung des Vorhabens: „Dies ist ein Projekt, auf das wir sehr stolz sind. Unser Ziel ist es, den vor Ort erzeugten Ökostrom direkt zu liefern und damit günstige Energie bereitzustellen. Das Vorhaben zeigt, was für das Gelingen der Energiewende am Standort Regensburg gemeinsam möglich ist. In Haslbach bündeln wir ein starkes energiewirtschaftliches Cluster: Wir arbeiten mit Voltgrün zusammen, Reinhausen wird beliefert und stattet SGB-Trafos mit ihren Schaltern aus.“ 

Auch Reinhausen-Geschäftsführer Dr. Nicolas Maier-Scheubeck betont die Bedeutung des Projekts für den Standort: "Der Solarpark in Haslbach ist ein wichtiger Baustein, um den Energiebedarf unseres Standortes weiter zu dekarbonisieren, regional, verlässlich und direkt vor Ort. Er zeigt, wie sich Klimaschutz und industrielle Wertschöpfung in Regensburg sinnvoll miteinander verbinden lassen. Als globaler Player in der Energiewende war es uns ein großes Anliegen dieses Thema auch lokal zu leben.“

Voltgrün-Geschäftsführer Christian Anwander ergänzt: „Der Solarpark Haslbach steht beispielhaft für moderne, regionale Energieprojekte: effizient geplant, partnerschaftlich umgesetzt und mit direktem Nutzen vor Ort. Für uns als Voltgrün ist es ein zentrales Anliegen, solche Projekte zu realisieren, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch wirtschaftlich überzeugen. Gemeinsam mit starken Partnern zeigen wir hier, wie die Energiewende konkret und sichtbar gelingt.“

Regionales Leuchtturmprojekt

Der Solarpark Haslbach ist ein regional verankertes Leuchtturmprojekt für die direkte industrielle Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie. Entwickelt von drei Regensburger Unternehmen, verfolgt das Projekt von Beginn an ein klares Ziel: Der erzeugte Solarstrom wird größtenteils nicht ins öffentliche Netz eingespeist, sondern über eine eigene Leitung direkt im Reinhausen Werk genutzt. Die Photovoltaikanlage erreicht einen jährlichen Stromertrag von rund 4.400 Megawattstunden. Damit kann das Unternehmen künftig etwa 20 Prozent seines Strombedarfs am Standort Haslbach direkt aus der Anlage decken. Gleichzeitig werden jährlich rund 1.800 bis 2.000 Tonnen CO₂ eingespart. Der Solarpark erstreckt sich über eine rund drei Hektar große Fläche auf einem steilen Südhang, der ideale Voraussetzungen für die Photovoltaik bietet. Der Bau der Anlage startet im August 2026. Ab September werden rund 6.250 Solarmodule geliefert und montiert, sodass bis Ende 2026 die erste Kilowattstunde Sonnenstrom erzeugt werden kann.