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Solarpark Haslbach nimmt Gestalt an: REWAG, Reinhausen und Voltgrün treiben regionales Energieprojekt voran

Der Solarpark Haslbach nimmt sichtbar Gestalt an: Gemeinsam mit dem REWAG-Aufsichtsratsvorsitzenden und Regensburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger haben die Projektpartner bei einem symbolischen Spatenstich den Fortschritt der laufenden Bauarbeiten gewürdigt.

Mit dem Solarpark entsteht auf dem Nachbargrundstück des Reinhausen-Standorts in Haslbach eine Photovoltaik-Freiflächenanlage, über die die REWAG das Unternehmen künftig mit direkt vor Ort erzeugtem Ökostrom versorgen wird. Geplant und gebaut wird die Anlage von der Regensburger Voltgrün Energie GmbH. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 vorgesehen.
Die beteiligten Unternehmen sehen in dem Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende und zur nachhaltigen Energieversorgung des Wirtschaftsstandorts Regensburg.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger betont die Bedeutung des Projekts für die Stadt und die Region: „Der Solarpark Haslbach zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn starke Partner aus Regensburg ihre Kompetenzen bündeln. Das Projekt stärkt die regionale Wertschöpfung, verbessert die Versorgung mit erneuerbarer Energie und ist zugleich ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Regensburg.“

REWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Greb hebt die enge Zusammenarbeit der Partner hervor: „Der Solarpark Haslbach macht die Energiewende vor Ort sichtbar. Gemeinsam mit Reinhausen und Voltgrün schaffen wir eine direkte Verbindung zwischen regional erzeugtem Ökostrom und industrieller Nutzung. Hinzu kommt, dass Reinhausen die Trafos von SGB mit ihren Schaltern ausstattet. Solche Partnerschaften sind entscheidend, damit die Energiewende gelingt.“

Für Reinhausen-Geschäftsführer Dr. Manuel Sojer ist das Projekt ein wichtiger Schritt für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmensstandorts: „Für uns ist der Solarpark Haslbach ein konkreter Schritt auf unserem Weg, Nachhaltigkeit noch stärker im Unternehmen zu verankern. Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigt, dass wir unsere Emissionen systematisch senken und erneuerbare Energien gezielt ausbauen wollen. Mit dem Solarpark setzen wir genau dort an: Wir nutzen regional erzeugten Ökostrom direkt am Standort und verbinden damit Klimaschutz, Versorgungssicherheit und industrielle Verantwortung.“

Voltgrün-Geschäftsführer Stefan Trummer ergänzt: „Der Solarpark Haslbach steht beispielhaft für moderne Energieprojekte aus der Region für die Region. Gemeinsam mit unseren Partnern schaffen wir eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung mit konkretem Nutzen für Klima, Unternehmen und Standort.“

Regionales Leuchtturmprojekt
Der Solarpark Haslbach ist ein regional verankertes Leuchtturmprojekt für die direkte industrielle Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie. Entwickelt von drei Regensburger Unternehmen, verfolgt das Projekt von Beginn an ein klares Ziel: Der erzeugte Solarstrom wird größtenteils nicht ins öffentliche Netz eingespeist, sondern über eine eigene Leitung direkt im Reinhausen Werk genutzt. Die Photovoltaikanlage erreicht einen jährlichen Stromertrag von rund 4.400 Megawattstunden. Damit kann das Unternehmen künftig etwa 20 Prozent seines Strombedarfs am Standort Haslbach direkt aus der Anlage decken. Gleichzeitig werden jährlich rund 1.800 bis 2.000 Tonnen CO₂ eingespart. Der Solarpark erstreckt sich über eine rund drei Hektar große Fläche auf einem steilen Südhang, der ideale Voraussetzungen für die Photovoltaik bietet. Der Bau der Anlage startete im August 2026. Im September werden rund 6.250 Solarmodule geliefert und montiert, sodass bis Ende 2026 die erste Kilowattstunde Sonnenstrom erzeugt werden kann.